Das Ankh-Universum
Ein Verrat, der die Menschheit seit 2000 Jahren vor der Apokalypse bewahrt.
Eine Frau, die in Menschen liest, wie in einem offenen Buch.
Ein Geheimnis, das stärker ist als der Tod.
Symbolismus
Die ursprüngliche Bedeutung des Ankh ist unbekannt. Einer Theorie zufolge vereinigt es das männliche Symbol von Osiris (T-Kreuz) und das weibliche Symbol von Isis (Oval) und versinnbildlicht die Einheit von Himmel und Erde. Die Schlüsselform führte zu dem Glauben, das Ankh könne die Pforten des Todes aufschließen, und so übernahmen Koptische Christen das Schlaufenkreuz als Symbol für das Leben nach dem Tod. [Text leicht abgewandelt entnommen aus: „Zeichen und Symbole“, 2000, Könemann Verlagsgesellschaft]
In der Romanserie, die mit „Lux Domini“ beginnt, ist das Ankh in Kombination mit dem Skarabäus und den Schlangen (in Wahrheit DNA-Wendeln) das Markenzeichen des uralten Ordens der Triaden und steht für die ewigen Ziele Frieden, Wahrheit und Unsterblichkeit. Die Triaden nennen sich auch die Nachfahren der Wächter des Herrn, die vom Himmel herabstiegen, um die Menschheit Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit zu lehren.
Die Kirche hat den Orden der Triaden gnadenlos verfolgt und seine Existenz restlos aus den Annalen der Geschichte getilgt, um zu verhindern, dass ein Mythos ähnlich dem der Templer oder Katharer entstand. Doch im Geheimen haben die Triaden überlebt, und das selbst im Herzen des Gegners – im Vatikan.
Im Laufe seiner Jahrtausende währenden Geschichte zerfiel der Triadenorden schließlich in zwei Hälften, in eine helle und in eine dunkle Ordnung. Die dunkle Ordnung setzt nun alles daran, die Macht in der Welt zu übernehmen.
Doch da ist Hoffnung. Der progressive Orden “Lux Domini”, dessen heimliche Mitglieder vor allem medial hochbegabte Menschen sind, entpuppt sich als das Licht im Kampf gegen die Dunkelheit.
Die zentralen Figuren
ANKH #1 – Lux Domini
Catherine Bell
Junge Franziskanerin, die kurz davor steht, ihren Orden zu verlassen. Seit ihrer Kindheit lastet auf Catherine eine Gabe, die viele Menschen als Fluch bezeichnen würden. So kommt Catherines Mutter – den Vater hat sie nie kennengelernt – nicht mit dieser Gabe zurecht und überlässt ihre Tochter als Kind einem der Öffentlichkeit nicht bekannten katholischen Institut für medial Hochbegabte (KIMH). Catherine ist in der Lage die Aura und damit die Gedanken der Menschen um sie herum zu sehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lebt Catherine sich gut in das Internatsleben ein. Dass sie an ihrer Gabe nicht verzweifelt, verdankt sie vor allem einem Mann: Pater Darius, der am KIMH lehrt und forscht. Von ihm lernt sie, ihre Gabe zu kontrollieren. Auch schließt Catherine Freundschaft mit Ben Hawlett, einem fast gleichaltrigen Jungen, dem ihre Gabe das Leben rettet.
Nach ihrem Studium tritt Catherine einem Orden bei. Schon bald wird ihr modernes Denken für die Kirche zum Problem, vor allem als die Öffentlichkeit auf ihre streitbare Schriften und ihr vehementes Eintreten für einen modernen Wandel in der Kirche aufmerksam wird. Noch unter Papst Innozenz (Vorgänger des amtierenden Papst Leo) beginnt gegen Catherine ein Verfahren. Ihr Ankläger und Richter ist Kardinal Ciban, der Chef der Glaubenskongregation. Doch Catherines Prozess wird seit Innozenz‘ Tod verschleppt. Catherine vermutet, dass man sie längst exkommuniziert hätte, wäre da nicht ihre Gabe, die die Kirche gerade jetzt so dringend braucht. Catherine hat keine Ahnung, dass viel mehr hinter ihrer Gabe steckt. Auch ahnt sie nicht, dass ausgerechnet ihr Erzfeind Kardinal Ciban, nach Pater Darius gewaltsamem Tod, ihr Beschützer wird.
Ben Hawlett
Ire, dessen Familie in die USA auswanderte. Ben ist ein Mitarbeiter des vatikanischen Geheimarchivs und der vatikanischen Sicherheit. Er ist einer der wenigen Männer, denen Kardinal Ciban vertraut. Bens Arbeit im Geheimarchiv dient in erster Linie seiner Tarnung als Priesteragent. Er kennt Catherine seit seiner Kindheit, als sie ihm mit ihrer Gabe das Leben rettete. Sie ist für ihn SEINE Heldin! Er bewundert sowohl Catherines Gabe als auch ihre Charakterstärke, und er ist sogar ein bisschen in sie verliebt.
Ben selbst ist medial begabt, doch er verleugnet seine Gabe und nimmt seit der Pubertät Medikamente, um diese zu unterdrücken. Catherine und er begegnen sich wieder in Rom, als die junge Ordensfrau von der modernen Inquisition zu einer Anhörung eingeladen wird, und Ben in einem Mordfall ermitteln muss. Schon bald soll sich der Zweck von Bens und Catherines Zusammentreffen in Rom vollkommen ändern.
Marc Abott Ciban
Marc Abott Kardinal Ciban ist der gestrenge Chef der Glaubenskongregation (früher ‚Heilige Inquisition‘) und der vatikanischen Sicherheit. Ciban ist Anfang Fünfzig, erscheint jedoch Jahre jünger. Auf Ben wirkt Ciban mit seiner hochgewachsenen, schlanken Gestalt, den stahlgraue Augen, dem kurzen silbergrauen Haar und dem messerscharfen Verstand wie ein römischer Feldherr, auf Catherine eher wie ein gebieterischer Aristokrat. Während Catherine in einem Heim für medial hochbegabte aufgewachsen ist und so gut wie nichts über ihre Familie weiß, entstammt Ciban einer der ältesten und renommiertesten Familien Italiens. Die brutale Schreckensherrschaft des Vaters hat sein Wesen tief geprägt. Ein weiterer schwerer Schlag für ihn ist die Ermordung seiner Schwester. Ciban hat nie aufgehört nach dem Mörder seiner Schwester zu suchen.
In den Medien hat der Kardinal den Ruf eines von allen gefürchteten, eiskalten, erzkonservativen Kirchenfürsten. Ben lernt seinen Vorgesetzten jedoch als einen Mann kennen, der viele menschliche Züge aufweist und bereit ist, seine konservativen Ansichten (die er aus guten Gründen hat) auch einmal beiseite zu schieben, wenn es um das Wohl der Kirche geht.
Ciban hat ein sehr persönliches Problem: Schwester Catherine Bell!
Papst Leo XIV.
Papst Leo ist mittelgroß, untersetzt und ein nachdenklicher, charismatischer Mann mit warmen Augen. Mit 78 Jahren wurde er als Übergangspapst gewählt, nachdem sein traditionalistischer Vorgänger Papst Innozenz XIV. die Politik der Kirche beinahe ein Vierteljahrhundert lang bestimmt hat. Mittlerweile ist Leo fast 80 Jahre alt und bereitet der römischen Kurie durch sein reformfreudiges Denken und Handeln erhebliches Kopfzerbrechen. Viele Katholiken sehen ihn ihm eine Art Johannes XXIII.
Als die Publikationen der Franziskanerin Catherine Bell von einigen Kirchenoberen in Zweifel gezogen werden und Kardinal Ciban Catherine verhört, bahnt sich der erste Konflikt zwischen Leo und Ciban an. Was Leo nicht weiß, ausgerechnet Ciban, der vermeintliche, kuriale Erzfeind ist am Ende der Kardinal, der Leo gegen die Kurie verteidigt.
Sergio Monti
Sergio Kardinal Monti ist der ehemalige Präfekt der Glaubenskongregation unter Papst Innozenz und damit Cibans unmittelbarer Vorgänger. Leo macht ihn zum Kardinalstaatssekretär. Monti ist ein alter aber noch immer rüstiger und ehrgeiziger Mann, der ein Vertrauter des verstorbenen, traditionalistischen Papstes Innozenz war. Monti hat nahezu zwanzig Jahre des 25-jährigen Pontifikats von Innozenz politisch mit gestaltet und sieht seine Lebensaufgabe darin, die damit verbundenen Pläne durchzusetzen.
Steffano Gasperetti
Steffano Kardinal Gasperetti ist seit Papst Innozenz der offizielle Leiter des “Lux Domini”, das formal der Glaubenskongregation und der vatikanischen Sicherheit untersteht, und somit Kardinal Ciban. Als Papst Innozenz die steigende Macht des “Lux Domini” anfing Sorge zu bereiten, setzte er den erzkonservativen Gasperetti als Leiter ein. Dennoch setzt das “Lux Domini” seine zukunftsorientierte Politik fort, erst recht unter einem Papst wie Leo. Gasperetti macht das Beste daraus und lernt den medialen Hintergrund des Ordens für seine Ziele zu nutzen.
Nicola deRossi
Monsignore Nicola deRossi ist Anfang Vierzig. Über dem linken Auge trägt er eine Narbe, die aus seiner Kindheit stammt. DeRossi ist, nachdem Ciban sich von Monti abgewendet hat, zum ersten Protegé Montis aufgestiegen. Eigentlich ist er ein Psychopath (er hat etliche Leichen in den römischen Katakomben verscharrt), doch so wie Catherine die Gabe besitzt, das innere Wesen der Menschen über deren Ausstrahlung und Gedanken zu sehen, so besitzt deRossi die Gabe, seine innere Verdorbenheit und seine dunklen Gedanken nach Außen hin zu verschleiern.
(Inhalte zu Ankh#2 und Ankh#3 werden folgen.)
